Kontakt

  |  

Impressum

  |  

Haftungsausschluss

  |  

Sitemap

  |  

Sie sind hier:  >> Über uns  >> Vorstand Lothar Hirneise  >> Lothars Blog 


Lothars Blog



Auf dieser Seite werde ich Ihnen Aktuelles mitteilen und Statements abgeben zu allen möglichen Dingen die mich so beschäftigen - und auch für andere von Interesse sein könnten!

 

Mittwoch, 11. August 2010 - 16:31 Uhr
Tödliche Mitochondrien

Forscher der Boston University fanden heraus, dass wenn Zellen absterben, Mitochondrien und deren Zerfallsprodukte ins Blut gelangen und dort das Immunsysten verrückt spielen lassen, ja sogar ein SIRS (Sytemisches, inflammatorisches Response Syndrom) auslösen können. Die Symptome sind ähnlich wie bei einer akuten Blutvergiftung. Forscher nennen dieses Phänomen daher auch eine "Blutvergiftung ohne Keime".
Im Blut von 15 Patienten mit schweren inneren Verletzungen war die mitochondriale DNA tausendfach höher als bei Gesunden. Zum Vergleich: Injiziert man die gleiche Menge an M-DNA in das Bauchfell von Tieren, entwickeln diese eine Bauchfellentzündung mit multiplem Organversagen. Der Grund hierfür könnte sein, weil Mitochondrien halt in der Evolutionsgeschichte auch 2 Milliarden später immer noch Bakterien sind und außerhalb von Zellen extrem gefährlich für den menschlichen Organismus.

Auch wenn man in Boston keine weiteren Überlegungen angestellt hat in Richtung Onkologie, stellt sich hier natürlich sofort die Frage, ob einige "Nebenwirkungen" von Zytostatika nicht auch diesen Verfallsprodukten zuzuordnen sind?

Montag, 9. August 2010 - 17:52 Uhr
Wie man den Plazeboeffekt optimiert

Ein Team unter der Leitung von Dr. Jon Stoessl vpm Pacific Parkinson´s Research Center in Vancouver gab Parkinson Patienten Placebos und teilte sie in 4 Gruppen ein. Ihnen wurde gesagt, dass sie eine Chance von 25%, 50%, 75% oder 100% hätten, ein echtes Parkinson Mittel zu erhalten. In Wahrheit erhielten jedoch alle Plazebos. Die Forscher maßen danach die Dopamin Ausschüttung und fanden heraus, dass die höchste Konzentration bei der Gruppe mit 75% gemessen wurde. Eine gute Chance auf ein wirksames Mittel, gepaart mit 25% Unsicherheit ob das Mittel denn jetzt wirklich effektiv ist, scheint am besten zu sein.
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass heutzutage kein Mensch mehr einem Arzt glaubt, wenn dieser sagt, dass ein Medikament zu 100% wirkt.

Freitag, 6. August 2010 - 09:53 Uhr
Sind Biopsien bald überflüssig?

Wir alle kennen die Schizophrenie der onkologischen Diagnostik. Einerseits behaupten konventionelle Mediziner, dass verstreute Krebszellen Metatastasen machen und andererseits ordnen sie Biopsien an die jedesmal Millionen von Krebszellen verstreuen.
Diese Problematik könnte bald der Vergangenheit angehören, denn Forscher des Dresdner Fraunhofer-Institutes haben einen neuen Mikroskopkopf entwickelt, der nur 8mm groß ist. Damit ist es möglich, Gewebezellen mit nur 10-20 Mikrometern anzuschauen und man kann sozusagen Zellen direkt am Ort des Geschehens anschauen ohne diese herausschneiden zu müssen. Da kann man nur hoffen, dass dieses Projekt nicht in Berlin von den Menschen boykotiert wird, die heute sehr viel Geld mit Biopsien verdienen, denn das wäre eine große Katastrophe für Millionen von Krebspatienten!

Freitag, 23. Juli 2010 - 09:56 Uhr
Wie man aus Wasser Wein macht

Wein aus Wasser? Schon die alten Ägypter haben danach gesucht - und nicht gefunden. Ganz anders Pharmafirmen wie Roche. Denn diese nehmen einfach ein paar billige Chemikalien (Wasser), verpacken diese schön in Infusionsflaschen und bringen Regierungen dazu diese als Krebsmedikamente (Wein) anzuerkennen. Geht nicht - geht doch!

Schon vor mehreren Jahren habe ich über das nutzlose Medikament Avastin geschrieben und Menschen davor gewarnt, dass es außer Nebenwirkungen nichts bringt. Doch leider haben viele meine Ratschläge nicht gelesen, denn anders ist der Jahresumsatz von 8-9 Milliarden Schweizer Fränkli nicht zu erklären.

Doch jetzt soll Schluss damit sein. Ein US-Ausschuss der FDA hält Avastin für nutzlos und hat empfohlen das Medikament vom Markt zu nehmen. Doch Roche darf Avastin ja weiterhin bei Darm-, Lungen-, Hirn- und Nierenkrebs verkaufen und so bleibt es sicherlich noch ein paar Jahre ein Aktionärsbefriediger.

Hmmmmmm, war es nicht die gleiche Behörde die dieses Nonsens Präparat zugelassen hat? Und empfiehlt die FDA auch, dass alle Patienten ihre Ärzte und Regierungen verklagen sollen, die ihnen - warum eigentlich? - dieses Präparat noch vor wenigen Monaten als die Wunderwaffe bei Brustkrebs verkauft haben? Und klagen die Krankenkassen jetzt eigentlich Milliarden von Euros ein, die ihre Mitglieder für Nonsens ausgegeben haben?

Normalerweise wirft man ja uns alternativen Quacksalbern vor, dass wir Patienten vor RICHTIGEN Therapien abhalten würden. Wie viele Patienten haben wohl Avastin genommen - und nehmen es immer noch - in der HOFFNUNG, dass es helfen wird - und verzichten dadurch auf wirklich erfolgreiche Therapien? Darüber wird in der konventionellen Medizin jetzt mal wieder der Teppich des Schweigens gelegt und man geht sofort zu den nächsten Wunderwaffen der Onkologie über. Es gibt ja noch genügend monoklonale Antikörper und Angiogeneseblocker die man in den Himmel loben kann!

Übrigens, neben Avastin ist Xeloda, ein orales Chemotherapeutika, bei Roche das Medikament mit der höchsten Zuwachsrate. Und taugt noch weniger wie Avastin!




Donnerstag, 22. Juli 2010 - 09:29 Uhr
Achtung Studie!

"Das Medikament A ist 2,69438 % besser als das Medikament B". Mit diesem Satz lassen sich anscheinend Ärzte und Patienten immer noch am besten beeindrucken. Anders lässt sich nicht erklären, dass ein neues Projekt unter der Führung des Medizininformatikers Martin Dugas gemeinsam mit fünf Universitäten (Erlangen, Münster, Gießen, Düsseldorf und Heidelberg) eingeführt wurde um mehr Patienten für Studien zu gewinnen. Das Ziel des Projektes ist ein besserer Datenaustausch innerhalb der Kliniken - natürlich und selbstverständlich werden wie immer die Daten dabei nicht missbraucht. Doch wie soll das gehen ohne die Daten von einer Klinik in die andere zu senden oder zentral zu sammeln? Wollen Sie das? Ich will das auf jeden Fall nicht und schon gar nicht will ich für die Befriedigung von Pharmakonzernen zu Studien "überredet" werden. Es ist schon schlimm genug, das hierfür 426.000 Euro von unseren Steuergeldern eingesetzt werden.
Seien Sie also ganz besonders in diesen Kliniken vorsichtig, wenn man Ihnen von ganz super tollen neuen Medikamenten erzählt!

Mittwoch, 21. Juli 2010 - 13:24 Uhr
Brokkoli Patente

Derzeit klagen gleich drei Firmen vor dem Münchner Patentamt ob sie ihre Brokkoli Züchtungen jetzt patentieren lassen können oder nicht. Und unzählige weitere Patentanträge laufen auf so bekannte Pflanzen wie Rooibos, Neem, Kap-Pelargonie oder Eisenholz. Also ich finde, da sollte mal jemand mit der Firma Evolution reden und denen klar machen, dass sie alle Pflanzen und Tiere patentieren lassen sollte - oder war der Erfinder jetzt die Firma Gott?
Egal, auf jeden Fall könnte ja aber mal jemand dem Münchner Patentamt sagen, dass man auch als Behörde komplett schwachsinnige Anträge in den Mülleimer werfen darf.

Donnerstag, 15. Juli 2010 - 10:42 Uhr
Glaxo bietet Patienten 460 Mio. U$ an

Glaxo hat Patienten, die das Diabetesmedikament Avandia eingenommen haben, insgesamt 460 Mil. U$ Schadensersatz angeboten. Dies wurde nach einem Bericht der NYT notwendig, nachdem heraus kam, dass Glaxo schon 1999 erfuhr, dass durch das Medikament vermehrt Herzinfarkte auftreten. Der Konzern "vergaß" leider, dies auch den Ärzten und Patienten mitzuteilen. Doch 2007 kam es dann doch heraus.

Interessant war auch zu lesen, dass Glaxo 3,5 MILLIARDEN U$ für Rechtsstreitigkeiten beiseite gelegt hat. WOW, dass nenn ich doch mal eine Summe die man da einplant für - ja, für was eigentlich?

Ich weiß nicht ob Sie eine Firma haben oder nicht? Ich bin auf jeden Fall seit über 20 Jahren selbstständig und habe noch nie Kosten für Rechtsstreitigkeiten eingeplant. Warum auch?

Übrigens, wussten Sie, dass außer Pharmafirmen auch Institutionen wie die amerikanische katholische Kirche in ihrem Budget eine Milliardensumme eingeplant hat für (Schweigegeld) Bezahlungen an Eltern missbrauchter Kinder?

Mein Tip an die Manager und Gralshüter: Lesen Sie doch mal ein Buch über selbsterfüllende Prophezeiungen!

Dienstag, 13. Juli 2010 - 15:02 Uhr
Pfizer killt Kinder in Afrika und alle schauen weg

Für diejenigen, die das Buch: Ein medizinischer Insider packt aus gelesen haben, ist es nichts wirklich Neues, denn dort wurde dieses unglaublich menschenverachtliche Treiben von Pfizer und auch anderen schon vor Jahren erwähnt.

Alle anderen Leser der Washington Post müssen bei dem Artikel über Pfizers Aktivitäten im Bundesstaat Kano im Nordwesten Nigerias hoffentlich so eine Wut bekommen haben, dass sie freiwillig niemals wieder etwas von so einem Konzern kaufen.

Ein Expertenbericht kam zu dem Urteil, dass Pfizer ohne Erlaubnis einer nigerianischen Stelle schon 1996 das Antibiotika Trovan an Kindern und Säuglingen ausprobiert haben und dabei viele Kinder starben oder schwerste Hirnschädigungen bekamen.

Pfizer hatte sogar die Unverfrorenheit zu behaupten, dass alle "Studien" mit der vollen Unterstützung der nigerianischen Regierung stattgefunden hätten und das, obwohl Nigeria gerade eine Klage in den USA eingereicht hat über sieben Milliarden U$ Dollar. Übrigens, in westlichen Ländern wurde Trovan nie als Medikament für Kinder zugelassen und in Europa noch nicht einmal für Erwachsene.

Aber Afrika war und ist halt immer noch ein Land, trotz der Fussball WM, in dem andere Regeln gelten und gerne weggeschaut wird, wenn dort "Feldversuche" stattfinden. Ich werde jedoch sicherlich Pfizer für immer boykotieren und hoffe Sie schließen sich mir an!

Dienstag, 13. Juli 2010 - 14:38 Uhr
Bayer bekommt keine Zulassung für Nexavar für Lungenkrebs

Nexavar, ein Bestseller bei Nieren- und Leberkrebs mit über 600 Mio. Umsatz in 2009, hat jetzt doch keine Zulassung für Lungenkrebs erhalten. In der Zulassungsstudie gab es keine längere Überlebenszeiten für die Patienten, welche das Medikament in der Vergleichsgruppe erhielten.

Dienstag, 6. Juli 2010 - 09:27 Uhr
Pfizer gibt Todesfälle mit Krebsmedikament zu

Pfizer musste das Krebsmedikament Mylotarg vom Markt nehmen, nachdem heraus kam, dass in einer Studie in dem Arm mit Mylotarg "die Todesrate bei Patienten deutlich höher war als bei der Vergleichstherapie". Genau Zahlen werden leider totgeschwiegen! Das Mittel wurde vor zehn Jahren vermarktet und zwar zur Behandlung von Knochenmarkkrebs. Dies ist übrigens das erste Mal, dass ein im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens in den USA zugelassenes Medikament vom Markt genommen wird. Eine erste Studie hatte angeblich gezeigt, dass das Medikament bei rund 30% der Patienten effektiv war, was immer das bedeuten soll.
Ich kann nur hoffen, dass dieser Wahnsinn der beschleunigten Zulassungen wieder gestoppt wird, denn andere Medikamente wie z.B. Herzeptin bei Brustkrebs haben genauso ihre Zulassung erhalten. Medikamente, die so zugelassen werden, müssen leider nicht mehr beweisen, dass Patienten länger leben, sondern nur noch dass Tumore kleiner werden oder "rezidivfreie Intervalle" sich vergrößern. Also mit Hammer und Schere oder einer starken Strahlung werden auch Tumore kleiner. Hier geht es leider mal wieder nur um Aktionärsbefriedigung, aber nicht um das Wohl von Patienten.

Montag, 5. Juli 2010 - 10:14 Uhr
Gemeinnützige Organisationen geben die beste Auskunft

Die Welt schreibt heute in einem Artikel (Sprechstunde bei Dr. Google) darüber, dass Millionen Menschen sich Infos bei Google holen wenn sie krank sind. Doch leider sind gute Infos nur sehr schwer zu bekommen, weil die meisten Internetseiten direkt oder indirekt von Pharmafirmen betrieben werden. Am besten wären immer noch die Auskünfte gemeinnütziger Organisationen. Tja, diesem Urteil schließe ich mich doch gerne an.

Anmelden

 

Kontakt

  |  

Impressum

  |  

Haftungsausschluss

  |  

Sitemap

  |